Psychische Erkrankungen

Affektive Störungen:

Depressive Erkrankungen

Sich beim Aufwachen überflüssig, ohne jeden Antrieb und lustlos zu fühlen wird im Fachdeutsch „Morgentief“ genannt. Bei Depressionen ist die Freudlosigkeit, der Interessenverlust an allem, worauf man früher neugierig war und das Gefühl, einfach auf gar nichts Lust zu haben, das Kardinalsymptom.

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Angststörungen

Meist beginnt es schleichend, dann wird es immer schlimmer: aus Sorge wird Angst, aus Angst wird Panik. Das kann eine übertriebene unspezifische Angst sein, die sich auf keinen konkreten Anlass richtet oder eine konkrete Angst vor etwas sein, z.B. vor einer speziellen Situation (eine Rede halten oder Spinnen oder große Menschenmassen).

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Suchtmittelabhängigkeit

folgende Grafik: SZ v. 20./21. Mai 2017


Psychosomatosen

Eine Psychosomatose als psychosomatische Erkankung ist in erster Linie durch mentale Prozesse bzw. Gefühle wie Ängste, Depression oder Schuld ausgelöst, ihr liegen aber wiederum fassbare morphologische Veränderungen im Körper zugrunde.

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Somatoforme Störung

ist eine Bezeichnung für eine psychogene Störung mit wiederholter Darbietung körperlicher Symptome. In der Regel geht dies mit einer hartnäckigen Forderung nach körperlichen Untersuchungen, trotz wiederholt negativer Ergebnisse einher.

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Therapie

Bei der Behandlung psychosomatischer Störungen sind multimodale Therapiekonzepte erforderlich, welche neben einer somatischen Behandlung auch eine Anwendung von Psychotherapie umfassen.


Zwangsstörungen (obsessive-compulsive disorder bzw. OCD)

Es besteht für die betroffene Person ein innerer Drang, bestimmte Dinge zu denken oder zu tun. Sie wehrt sich gegen das Auftreten der Zwänge; erlebt sie als übertrieben und sinnlos, kann ihnen willentlich jedoch meist nichts entgegensetzen. Die Störung bringt deutliche Belastungen und Beeinträchtigungen des Alltagslebens mit sich.

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Paarkonflikte

Gegenwärtig haben sich Regelungen und Traditionen, an die sich Paare halten können, stark relativiert. Es fehlt Sicherheit und Klarheit, die dem Leben Halt geben könnte. Jedes Paar, ob hetero- oder homosexuell, muss seine Beziehung selbst erfinden, erarbeiten und kreativ aufrechterhalten.

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Familientherapie

Eine Familie ist ein komplexes System, das aus dem Gleichgewicht kommen kann oder in dem eine/r zum Symptomträger für unbewusste Konflikte anderer Beteiligter wird. Die Familie sollte ein gutes Nest sein, in dem sich alle in ihrer Individualität gesehen fühlen. Regeln und Grenzen ebenso wie Freiheiten sollten miteinander verhandelt werden.

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